26 Nov. Wind von vorn

Versuchsaufbau im Oldenburger Windkanal: Mit Laserlicht wird die Umströmung eines Rotorblattes sichtbar gemachtWindphysiktagung lockt Experten nach Oldenburg

Am 5. Juli 2019 trafen sich 90 Wissenschaftler aus ganz Deutschland zum Wind Physics Symposium, zu dem das Windenergie-Forschungszentrum ForWind in Oldenburg geladen hatte. Schon seit 2003 weiß man dank ForWind in Oldenburg, woher der Wind weht. Beim Symposium konnte man das am Rande der Konferenz am eigenen Leib erfahren, und zwar in einem Windkanal der Sonderklasse. Geschützt durch großformatige Schutzbrillen wurden die Teilnehmer drei verschiedenen Windstärken ausgesetzt. Barfuß wären den Teilnehmern vermutlich selbst die Fußnägel hochgeklappt, und dabei hatte man die technischen Möglichkeiten noch gar nicht ausgereizt. Das sorgte nicht nur für lustige Selfys, sondern verschaffte einen guten Eindruck von den Kräften, die bei hohen Windstärken auf die Rotorblätter von Windenergieanlagen wirken.

Nach einem Grußwort von Prof. Meinhard Simon, Vizepräsident der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, folgten hochkarätige Vorträge von Experten aus dem In- und Ausland, durchweg in englischer Sprache. Die drei Schwerpunktthemen hierbei waren „Windressourcen und Windparkeffekte“, „Steuerung von Windenergieanlagen (WEA)“ und Windparks und „Experimentelle und numerische Forschung an WEA“.

Die Modellwindturbine MoWiTO 1.8 hat einen Rotordurchmesser von 1,8 Metern und läuft bei 400 bis 600 Umdrehungen pro Minute. Geschlossene Messstrecke im Windkanal von ForWind

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