3 Okt. Offshore-Dolmetschen auf Helgoland 2018

Dolmetschen beim „Wirtschaftsforum Offshore“, die Zweite

Dieses Jahr war der Weg zum Offshore-Forum die eigentliche Herausforderung, denn es wehte eine steife Brise auf der Nordsee. So steif, dass der Katamaran eigentlich gar nicht hätte fahren sollen, aber ein halbes Hundert Windenergieanlagen-Manager wollte zur Konferenz und machte Druck, und so knallte der Katamaran durch die meterhohen Wellen, dass den Passagieren das Baguette aus der Hand rutschte, der Kaffee aus den Tassen spritzte und wohl nicht viel Glas an Bord heil blieb. So viel Windenergie hätte es dann doch nicht gebraucht.

Nach eineinhalb Stunden stieg man dann bleich auf der Insel aus, wo sich zögerlich wieder blauer Himmel zu zeigen begann. Das war dann aber auch die Feuertaufe, ab nun ging alles glatt.

Dieses Jahr durfte Hans Christian v. Steuber selbst das Englisch-Dolmetschteam für das Wirtschaftsforum Offshore zusammenstellen, und man machte sich voll Energie an die Verdolmetschung des umfangreichen Tagungsprogramms. Nach zwei Konferenztagen und einem entspannenden Dinner samt Comedian-Einlagen dazwischen waren die Dolmetscher*innen erschöpft, aber glücklich und zufrieden. Am 12. Oktober treffen sie sich im Waldorf-Astoria in Berlin wieder, wenn die Firma colt die Erweiterung ihres Glasfasernetzes feiert, das Berlin flächendeckend mit Gigabit-Tempo versorgen soll.

Der faszinierende Vortrag von Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin des Alfred Wegener Instituts (AWI) zum Thema „Marine life – how to protect and conserve our biodiversity“ war leider nur partiell zu dolmetschen – sie hielt ihn größtenteils in englischer Sprache. Dafür blieb uns allerdings das Studieren des umfangreichen biologischen Vokabulars erspart.

 

Hans Christian v. Steuber lauscht konzentriert
Hans Christian v. Steuber lauscht der Kollegin

 

 

 

 

 

 

 

 

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Portrait Prof. Dr. Antje Boetius

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