Zurück zur Übersicht
7 Jahre im International Office der Uni Oldenburg
hc 25. Februar
7 Jahre im International Office der Uni Oldenburg

Das verflixte siebte Jahr ist rum - seit mehr als sieben Jahren arbeite ich als Übersetzungskoordinator der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, und es ist jedes Jahr schöner. Es dürfte wenige Arbeitsplätze geben, die so von gegenseitiger Wertschätzung und kollegialer Zusammenarbeit geprägt sind wie dieser. Wir sind Teil der Verwaltung, aber die Bürokratie hält sich wirklich in Grenzen. In diesem Team wird Teamgeist auch gelebt.

Meine Aufgaben ist die Koordination der Übersetzung von Formularen, Prüfungsordnungen und Webseiten ins Englische. Mittlerweile werden die meisten Seiten von uol.de automatisch in Echtzeit ins Englische übersetzt, aber bleibt da noch genug zu tun. Zwar sind heutige Übersetzungstools leistungsfähig, aber noch lange nicht gut genug, um ohne Nacharbeit auszukommen. Die Uni Oldenburg hat ein eigenes Glossar mit Sprachregelungen, die bei der Übersetzung berücksichtigt werden müssen. Nicht selten kommt es zu gravierenden Sinnfehlern bei der KI-Übersetzung. Und auch stilistisch gibt es Nachbesserungsbedarf.

Neuste Beiträge

Hochschulübersetzer-Treffen in Hannover

Am 20. Januar 2026 trafen sich 16 Übersetzer von neun Universitäten im norddeutschen Raum im Internationalen Büro der Leibniz-Universität Hannover, um sich über die Praxis an den einzelnen Hochschulen beim Einsatz von KI-Tools auszutauschen. Nicht alle, aber immer mehr Übersetzungsdienste befassen sich mit dem Einsatz von Tools wie ChatAI und der Formulierung von Prompts. Die drei Vorträge sorgten für angeregte Diskussionen.

Vom Unterschied zwischen Dolmetschen und Übersetzen

Angesichts des Internationen Tags des Übersetzens habe ich ein altes Gedicht ausgebuddelt, das ich letztes Jahr u. a. auf LinkedIn veröffentlicht habe - es geht darum, was eigentlich der Unterschied ist zwischen den Tätigkeiten des Dolmetschens und Übersetzens. Immer wieder werde ich beauftragt, eine Simultanübersetzung vorzunehmen, was ziemlich menschenunmöglich ist, denn dann müsste man so schnell tippen können, wie jemand spricht.