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Was Sie schon immer über technische Übersetzung wissen wollten - aber sich nicht zu fragen trauten

Frage: Wie berechnen Sie Ihre Leistungen?

 

Antwort: Die Kosten von Übersetzungen werden in Deutschland meist anhand der Menge der Zeichen des Zieltextes errechnet. Viele Kunden wünschen aber auch einen Preis pro Wort des Ausgangstextes. Wir sind hier flexibel und richten uns nach Ihnen. In den meisten Fällen vereinbaren wir jedoch einen Festpreis für das komplette Projekt, der vom Kunden bequem budgetiert werden kann. Basis für unsere Angebote ist ein Preis von €1,40 pro Zeile à 50 Anschläge. Dieser Preis enthält die Leistungen Übersetzung (60 %), inhaltlich-sachliche Überprüfung (30 %) und Endkorrektur (10 %). Der effektive Zeilenpreis ist in der Regel günstiger als unsere Standardkondition, da jeder Text Wiederholungen aufweist und sich bei umfangreichen Projekten auch Rationalisierungseffekte ergeben. Fordern Sie also Ihr persönliches Angebot an!

Frage: Wie wird man eigentlich Übersetzer(in)?
Muss man das studieren?

 

Antwort: Es gibt zahlreiche Wege zur Übersetzerqualifikation.
U. a. bieten die Universitäten Heidelberg, Hildesheim, Mainz-Germersheim, Saarbrücken und die Fachhochschulen Flensburg, Köln und Magdeburg die Abschlüsse Diplom-Übersetzer bzw. Fachübersetzer. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere private und staatliche Institute, die einschlägige Ausbildungsgänge anbieten. Mehr Informationen hierzu sowie Links zu den Ausbildungsstätten bietet die Website des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer www.bdue.de.

Die Berufsbezeichnung "Übersetzer" ist im Gegensatz zu den oben genannten akademischen Bezeichnungen nicht geschützt. Übersetzer(in) kann sich also auch nennen, wer nicht über einen einschlägigen Abschluss verfügt. Jeder Übersetzer - ob mit Diplom oder ohne - lernt am meisten in der praktischen Tätigkeit. Die akademische Ausbildung vermittelt aber das notwendige Rüstzeug, und auch hier gilt der Satz, dass man zwar nicht alles wissen muss, aber in der Lage sein muss, herauszufinden, wo es steht... Erfolgreiche Übersetzer verbinden Sprachbegabung mit technischem Verständnis und Recherchekompetenz.

Frage: Kann man Übersetzungen nicht vollautomatisch per Software machen lassen?

 

Antwort: Es gibt eine große Zahl von Programmen, mit denen sich Texte vollautomatisch übersetzen lassen. Wir setzen keines dieser Produkte ein, da die von ihnen gelieferten Übersetzungen zu viel Nacharbeit erfordern. Es ist für die Erstellung professioneller Texte wesentlich effektiver, Datenbank-gestützte Translation Memories einzusetzen, die es ermöglichen, die vom Übersetzer gewählte Terminologie und Phraseologie systematisch bei der Übersetzungsarbeit zu erfassen, die dann bei Bedarf abgerufen oder automatisch eingefügt werden kann.

Frage: Was ist eigentlich Softwarelokalisierung?

 

Antwort: Softwarelokalisierung bezieht sich auf die Übersetzung sämtlicher Komponenten von Software. Dazu gehören u. a. Handbücher, Online-Hilfe und Benutzeroberfläche, die sich aus Menüs, Meldungen, Dialogfeldern, Kontrollkästchen, Einblendtexten u. v. m. zusammensetzt. Die in diesen Oberflächenelementen enthaltenen Texte müssen für die Übersetzung mit speziellen Tools extrahiert werden. Nach der Übersetzung ist es häufig erforderlich, die Größe der grafischen Elemente anzupassen, die diese Texte aufnehmen sollen, da die Textlänge in der Regel abweicht - bei Übersetzungen aus dem Englischen wird die Übersetzung fast immer länger.



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